Lecker – Delicious

Lecker – Delicious

 

Nach langer Zeit wurde dieses hier wieder einmal mein erstes Stillleben. Ausgangspunkt war ein Foto, das mich an etwas Wunderbares erinnerte: Nach Beedigung meiner Schulzeit habe ich meine erste Reise nach Großbritannien gemacht und sie genossen. Ich machte so auch Bekanntschaft mit dem Englischen Frühstück und lernte es lieben. Jawohl, die komplette Version mit Bohnen und allem Drum und Dran. So lecker!

Seitdem habe ich zahllose Variationen davon genossen und gegrillte Tomaten wurden ein regelmäßiger Bestandteil meiner Küche.

After a long time this here became my first still life. Starting point was a photo which reminded me of something wonderful: After having finished school I enjoyed my first visit to Britain and instantly fell in love with English Breakfast. Yes, the complete version with beans and all. So delicious!

Since then I have enjoyed countless varieties of it and grilled tomates have become a regular part of my kitchen.

Das Foto hatte lediglich die Assoziation ausgelöst, aber es hatte nicht im Entferntesten das wiedergegeben, was mir wichtig war.

Meine Aufgabe war es nun, das Notwendige zu unternehmen. Dies begann mit einer kleinen digitalen Skizze, um eine Vorstellung von einer Farbwahl und einer ersten Anordnung zu finden.

The photo just triggered this memory and did not even remotely come near my ideal.The colours  were quite subdued, the arrangement dull.

So it was my task to do whatetver was necessary. I began with a small digital sketch to check my choice of colour and get a first idea for a proper composition.

 Gleichzeitig war ich mir bewusst, dass ich nicht die Ziele beiseite lassen wollte, die mich in der Malerei der letzten Jahre beschäftigt haben. Auf dem Weg zu dem Gemälde, das ich mir vorstellte musste ich aufpassen, dass ich nicht zu nahe an die Vorstellung einer naturalistischen Beschreibung der Szene kam. Ausdruck durch Farbe, dur das Farbmaterial und dei Bewegung des Pisels auf der Fläche war eher das, was mir vorschwebte.

And at the same time I was aware I did want to leave aside what has now interested me in painting for some years. So on my way to my planned painting I had in mind I had to be careful not to come near a naturalistic depiction of the scene. Expression by colour, by paint and the movement of brushes on the surface was closer to what I was looking for.

 Hier finden wir die vollendete Arbeit. Die Größe ist 90 x 128 cm und die Leinwand ist ca. 5 cm dick. Damit entsteht eine stärkere Betonung der einzelnen Bildtafeln als physische Objekte auf der Wand.

Der Wechsel zwischen Bereichen, die etwas mehr plastische und  auch naturalistisch erscheinende Elemente enthalten, und anderen die sich stärker auflösen und reine Farbflecken werden, gefällt mir gut. Das Bild lädt dazu ein, sich eine Szene vorzustellen und löst sich aber immer wieder davon zugunsten freier Form und Farbe.

Die Detailaufnahme gibt einen Eindrcuk von der Arbeitsweise.

Here we see the completed work.The size is 90 x 128 cm with a depth of about 5 cm due to the canvas stretchers. This emphasizes the impression of the panels as physical entities on the wall.

The change and balance between areas which are more depicting and others where the flow of forms and colours moves more freely across the surface is what I was looking for. We are invited to imagine a situation but in the next moment we see just form and colours in their own right.

The close-up gives a good impression of the way I work.



Das Ende war nicht da Ende. Ich fragte mich, ob ein größres Format die Energy der Formen und Farben nicht noch etwas besser unterstützen würde. Außerdem gab es da gerade noch ein fertig grundiertes Set an Holztafeln, die richtige Größe zu haben schienen.

Das größere Format von 125 x 210 cm gab den farbflecken mehr Raum, um ihre Kraft zu entfalten. Die ganze Komposition wirkte leichter und nun fiinde ich es schwer zu sagen, welche Version mei Favorit ist.

The end was not the end. I asked myself if a larger format would support the energy of forms and colours better than in the format actually used. Furthermore there was a set of prepared wooden panels right at hand which seemd to have the right size.

The larger format of 125 x 210 cm  gave the colour patches more space to develop their power and the whole composition looks lighter and now I find it hard the choose my favourite.

Ein paar Skizzen entstanden noch zwischendurch, die ich auch nicht einfach wegtun wollte. Sie zeigen ein wenig, wie ich mich der Fragestellung des Bildes angenähert habe.

The process was accompanied by some sketches which I would not throw away. They tell a bit of the way I tried to address the issues involved in this work.

 

 

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